Deckel drauf

Heute morgen um 7 kam die Decke auf den Anbau. Unten sieht man die bereits verschalte Filigran-Decke mit den zusätzlichen Eisen. Darunter die Betonpumpe, und dann musste ich auch zur Arbeit. Aber den Rest kennt man ja eh schon…
Außerdem trieben sich noch der Elektriker und der Sanitär-Mensch auf der Baustelle rum. Von der zweiten Heizung im Anbau haben wir dann Abstand genommen, die Bestehende schafft das auch und die Leitungen zum Anbau kommen unter die Decke. Details müssen aber noch geplant werden. Ansonsten war er schon recht schockiert/erstaunt über den Ist-Zustand der fliegenden Leitungen… Mit der Enkternung hatte er irgendwie nicht gerechnet.
Der Elektriker hat dann jede Menge toter Leitungen aus dem Altbau entfernt und in die neue Deckenplatte schon mal Leitungen eingezogen. Jetzt kann man sich im Altbau wieder bewegen, ohne dass man ein Affe ist!
Ansonsten noch ein bisschen aufgeräumt und dann waren sie auch schon wieder weg. Soll reichen für die Woche.

Reissen Teil 2

Obwohl ich heute frei hatte und fast den ganzen Tag auf der Baustelle rumgelungert bin gibts keine tollen Fotos mit viel neuem. Es sind weitere Träger verbaut worden und die erste Wand ist teilweise weggestemmt, unten ist noch der Rest der Wand zusehen. Beim spannenden Träger war ich gerade mit dem Dachdecker in Verhandlung und kurze Zeit später kam der Fensterbauer. So habe ich nur das dauerhafte Fluchen und Schimpfen unseres Bauunternehmers gehört, der am Ende des Tages dann wieder versöhnlich gestimmt aber auch ziemlich kaputt war. (Hier fasst der Chef noch sebst an 🙂 )

Beim durchzählen der Träger gestern stimmte irgendwas nicht. Heute sind auf jeden Fall zwei verbaut worden und es fehlen jetzt noch zwei kleinere.

Morgen kommt die Decke für den Anbau und wird im Laufe des Tages noch geschüttet. Momentan wird ganz schön geklotzt. Die Urlaubszeit naht…

Stahlbau

Heute sind dann vier der sechs Stahlträger verbaut worden, der Rest sind dann Stützen. Dabei waren dann auch zwei Hilti im Einsatz. Die Jungs mussten ganz schön hinlangen. Der Träger unten auf dem Bildern wog ca. 3 Zentner. – Respekt –
Ich hatte ja ein wenig bedenken, dass die neuen Fenster aus dem ersten Stock mit runterkommen. Bisher sind sie noch drin… Sieht alles ziemlich gut aus (oder ist das alles nur Bauherren-Euphorie)



Der frühe Vogel…

Heute morgen, 7:30 Uhr klingelt das Mobil-Telefon: Der Elektriker wollte mal eben das Angebot abgeben und durchsprechen. Ich war gleich mal begeistert, weil er seine angekündigten Termine auch wirklich einhält.

Eine Viertelstunde später der nächste Anruf vom Bauunternehmer: Sind die Stützen da? Wir fangen dann morgen (Mi) früh an mit dem Herausreissen der Wände.

Bin irgendwie begeistert.

1748kg Stahl

18 Träger und Stützen mit einem Gesamtgewicht von gut 1,7 Tonnen sollen in den nächsten Tagen verbaut werden. Wir werden 5 Wände rausreißen und müssen entsprechend viel abstützen. Das machen wir dann aber doch nicht selber, sondern vertrauen das mal unserem Bauunternehmer an. Ich bin schon ziemlich gespannt. Morgen solls (wahrscheinlich) losgehen…

Doch nicht so schlimm

Im Flur wars dann doch nicht so schlimm. Unter den Paneelen, die bekannte Unterkonstruktion und dann angenagelte schwarze Faserplatten die man recht einfach lösen konnte. Noch die obligatorische zweite Isolierung und schon fertig…

Jetzt frage ich mich bloß, wozu ist dieser Querbalken der unterhalb der anderen Balken liegt. Macht bisher noch nicht so richtig Sinn. Mal sehen was der letzte Raum (Bad) noch an Überraschungen bringt. Bilder gibts dann beim nächsten Mal wieder.

staubig

Heute war die etwa 25 Jahre alte Küche dran und wurde rausgeschmissen. Wir wollten dann der recht niedrigen Decke in diesem Raum zu Leibe rücken. Probebohrungen hatten schon ergeben, dass wir ca. 30cm Deckenhöhe gewinnen können.

Also zuerst die Küche, die war nach einer guten Stunde zerlegt und in handlichen Teile unterm Carport abgestellt. Anschließend die Holzvertäfelung und ein wenig Steinwolle herunter, ging auch super und schnell. Aber dann kams:

Die Unterkonstruktion der Vertäfelung war mit etwa 20cm langen Nägeln in den Balken befestigt. Die Decke selbst (ebenfalls an den Balken befestigt) bestand aus verputzten Strohmatten. D.h. uns fehlte zu erst der Ansatzpunkt um die Nägel rauszuziehen. Nach einigem probieren hatten wir dann aber einen Weg gefunden und bekamen so die Unterkonstruktion auch noch relativ schmerzfrei ab. Nach einem testweisen Aussägen der Decke mit dem Fuchsschwanz in einem 20cm breiten Streifen legten wir dann richtig los.

Die Strohputzdecke sollte runter. Nur dass es so arg staubt hätten wir nicht gedacht, es blieb uns stumpf die Luft weg. Nach einer kurzen Pause arbeiteten wir dann vermummt mit nassen Handtüchern weiter, was einigermassen ging. Und so haben wir dann letztendlich die gesamte Deckenkonstruktion (auf den Strohmatten lag auch noch mal Isolierung) entfernt und es kam eine recht schöne Balkenkonstruktion zum Vorschein. Morgen ist dann der Flur im Raum daneben dran…