Bargten19
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Verbrauchswerte

Unser Haus hat im Jahr 2007 inkl. Warmwasserbereitung 141kWh/m², bzw. 14,1 Liter/m² verbraucht. Wenn man jetzt noch die Warmwasserbereitung herausrechnet (ca. 3L Verbrauch im Sommer) haben wir dann einen Verbrauch von etwa 11,1 Liter/m² für die Heizung des Hauses. Vergleichswerte finden sich bei heizspiegel.de. Wir liegen also knapp über dem Durchschnitt, das ist noch lange nicht optimal, aber auch nicht völlig schlecht für einen Altbau. Außerdem haben wir ja auch die Außenhaut noch nicht annähernd komplett mit einer Wärmedämmung versehen. Festhalten kann man aber auch, es wird immer teurer weitere Einsparungen zu erzielen.

So habe ich gerechnet: (kWh Gas pro Jahr) / (beheizte Wohnfläche) = xxx Liter / qm. Den kWh Verbrauch kann man der Rechnung entnehmen, ansonsten m³ * 10 entspricht ungefähr dem kWh Verbrauch.

In den Jahren vor dem Umbau hatten wir folgende Verbrauchswerte:

2000 25,5 l
2001 25,5 l
2002 17,1 l Neue Gas-Brennwerttherme
2003 13,2 l
2004 13,5 l
2005 13,8 l
2006 14,3 l Umbau
2007 11,1 l erstes Jahr mit An- und Umbau

Entrindet

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Heute haben wir schon mal angefangen die Lärchen mit einem Schäleisen zu entrinden. 5 der ca. 16 Stämme sind schon fertig.

Ich bin Holzfäller

20080216_180423und mir gehts gut. Am Samstag haben wir vier Lärchen mit Absprache des zuständigen Försters in diesem Wald gefällt und auf ca. 4m abgelängt. Wofür wird noch nicht verraten.

Als Holzdiebe sind wir nicht verhaftet worden, auch wenn uns die Besitzer des Waldes zuerst gerne mal der Polizei vorgestellt hätten. Hat sich dann aber alles noch aufgeklärt.

Ingo hatte übrigens die Einhand-Säge PS-221 TH von Dolmar mit einer Schwertlänge von 25cm, sehr niedliches aber vollkommen ausreichendes Maschinchen – und wie immer bei richtig gutem Werkzeug nicht ganz billig.

Esstisch – die Zweite

 

20080211_200352Nachdem wir sämtliche größeren Möbelläden hier in der Nähe abgegrast haben und die alle den gleichen Kram hatten, der uns nicht gefallen hat, haben wir uns für einen 100*200cm Tisch aus Palisander ohne Ansteckplatten entschieden und den Einkauf nur anhand eines Fotos im Netz bei ebay/massive-holzmoebel gewagt. Heute kam die Lieferung mit knapp 130 Kilo (Tisch + Bank) hier auf den Hof. Eben ausgepackt und die Beine angebaut. Sehr schön – wir sind  voll begeistert. Das Holz ist sehr schön marmoriert und fühlt sich auch sehr angenehm an.

Handkreissäge

Im vorletzten Eintrag hatte ich ja schon geschrieben, dass ich mit unserer Handkreissäge nicht soooo zufrieden bin. Also hab ich mich mal umgeschaut und eines gleich vorweg: Booah, das ist eine Wissenschaft für sich.

Also der ganz klare Platzhirsch ist die Tauchkreissäge TS55 von Festool über die sich alle einig sind, dass sie die Säge der Wahl ist – würde ich auch gerne haben ist aber nicht ganz billig. Dann gibt es neuerdings die Makita SP6000, die sehr ähnlich zur TS55 und auch ähnlich gut sein soll, ist zwar etwas billiger aber auch nicht von schlechten Eltern.

Als Heimwerkerprodukte gibt es die Metabo KS54 für ca. 120€ und die Bosch PKS54 für ca. 99€. Von Bosch für Handwerker ist da dann noch die GKS 55 Professional für ca. 220€ (die übrigens keinen Spaltkeil hat).

Hmmm, das ist ja nicht so einfach, mal ein bisschen googlen: Das führt zu dem interessanten Thread Neue HKS: Bosch GKS55 oder Metabo KS54? der mich gleich zu anderen interessanten Produkten führt, z.B. der Tauchkreissäge Spero 2106 für 249€, die ein Nachbau einer Holzher 2106 ist, die wiederrum ein Vorgänger der Festool TS55 ist. Holzher hat wohl geniale Sägen gebaut, aber scheinbar Konkurs gemacht und wurde u.a. von Festool übernommen. Zu Festool gehört auch ProTool und die CSP 56 für ca. 235€.

Es gibt dann noch ein paar weitere Profimaschinen (z.B. Mafell), die aber ebenso wie die TS55 jenseits von gut und böse für mich sind.

Vielleicht mal andersherum: Ich will konkret den Dielenfußboden ablängen. Wenn wir in einem der kommenden Sommer unsere Holzterasse bauen wollen dann brauchen wir wohl auch so eine Säge. Vielleicht muss ich auch noch mal eine Tür kürzen. Sehr schön fände ich wenn ich zu der Säge eine passende Führungsschiene hätte. Die Mafell und Spero sind kompatibel zur Festoolschiene, für die Bosch PKS 54 gibts keine, die für die GKS 55 soll nix taugen. Metabo hat ein eigenes System, ebenso wie Makita. Die Kosten für die Schiene sind überall ähnlich. Die Qualität der Metabo Schiene soll OK sein. Bei Festool erwarte ich nix anders.

Mein Gewissen verbietet mir auf der einen Seite mehr als 200€, naja eigentlich 150€ für eine Säge auszugeben, auf der anderen Seite bin ich doch schließlich ein Kerl und so eine Tauchkreissäge ist schon cool.

Ein Satz noch zu den ganz billigen Baumarktprodukten: Damit bin ich schon so oft auf die Nase gefallen und habe am Ende dann doch noch was richtiges kaufen müssen, dass ich dazu keine Lust mehr habe.

Ich glaub dann muss ich wohl doch Work, don’t Play (Metabo) nehmen, deren Ruf ist inzwischen nicht mehr so gut, aber für meine Einsatzzwecke sollte das wohl reichen.

Hier nochmal in der Übersicht:

Hersteller Produkt Typ Preis
Mafell KST 55 Tauchkreissäge 395€ Google
Mafell KSP 55f Kreissäge 342€ Google
Festool TS 55 Tauchkreissäge 335€ (UVP)
Makita SP6000 Tauchkreissäge 305€ (Google)
Spero 2106 Tauchkreissäge 249€ (UVP)
Protool CSP 56 Kreissäge 235€ (UVP)
Bosch GKS 55 Kreissäge 220€ (UVP)
Metabo KS 54 Kreissäge 115€ (Baumarkt)
Bosch PKS 54 Kreissäge 99€ (Baumarkt)

Möbel gucken

kann man übrigens mit viel Spaß für den Nachwuchs bei rs Möbel in Bremen. Auch wenn das jetzt schamlose Werbung ist, finden wir, die haben es mal verdient… Wir waren jetzt die letzten drei Wochenenden (gucken, kaufen, abholen) da – na gut im Laden nebenan, und der Lüttsche kennt inzwischen den Weg zur Rutsche genau:

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geölt, Leiter angebaut und Stauraum geschaffen

20080201_192822Die letzten beiden Wochen habe ich den Rest des Bodens verlegt (der Kleinkram dauert immer am längsten… Anschließend haben wir das mit dem gleichen Öl gestrichen, das wir auch für das Industrieparkett genommen haben. Ich hatte irgendwie in Erinnerung, dass das nicht so starke Ausdünstungen hatte – da hatte ich mich wohl getäuscht. Meine Komplizin und ich sind für sechs Tage ausgeflogen und haben auf dem Sofa, bzw. Gästebett geschlafen. Seit gestern geht es wieder.

Freitag ist dann auch die bei Ebay/Ruck-zuck-Gerüste bestellte Holzleiter, die als Aufstieg nach oben dienen soll, gekommen. Wir hatten ja diverse Anforderungen (max. 45cm breit, soll die Glasbausteinwand nicht völlig verdecken, 20080201_192924nicht mitten im Raum stehen, senkrechte Höhe 2,76m, usw.), so dass wir uns für eine Holzleiter mit 8cm breiten Stufen entschieden haben. Als weiteres Feature werden wir das ganze voraussichtlich so bauen, dass wir die Leiter mit einem Seilzug nach oben ziehen können und somit der Nachwuchs nicht unkontrolliert nach oben klettert… Dazu ist die Leiter oben auch nicht fest verschraubt, sondern, auf einer Schiene aufgehängt.

Zu guter Letzt haben wir dann gestern noch schnell bei Ikea ein bisschen Gorm gekauft und an die Dachschräge angepasst. Jetzt können wir endlich die ganzen Kisten und Kartons mit Klamotten, Schlafsäcken, etc. aus dem zweiten Kinderzimmer bergen und dieses dann mal bewohnbar machen.

20080203_193844Heute habe ich noch versucht, die nicht ganz saubere Dielenkante in den offenen Raum mit einer Kreissäge sauber abzuschneiden. Das im Haus vorrätige Modell hatte zwar noch ein Sägeblatt und sah auch ansonsten aus wie eine Kreissäge. Es war jedoch kein annähernd gerader Schnitt – warum auch immer – mehr damit möglich. Auch die Funken! die beim Sägen von Holz entstanden – da war definitiv kein Nagel oder sonstwas – haben mich sehr irritiert. Ich hab dann noch ein Stück mit der Hand gesägt, das ist aber auch keine Lösung für einen sauberen Schnitt.

Als nächstes steht dann in diesem Projekt noch das Geländer für den Raum oben an. Momentan haben wir da noch nichts und die Ideen reifen erst langsam bei mir…