Unser alter Benzinrasenmäher hat leider langsam den Geist aufgegeben und musste ersetzt werden. Also habe ich mal angefangen mich schlau zu machen. Relativ schnell standen einige Anforderungen fest:
- ca. 50+cm Schnittbreite
- Benzinmäher
- Radantrieb
- leicht zu startender Motor (sprich Honda Motor)
Der Nachbar gegenüber hat ja einen Honda Mäher, das Ding sieht stabil aus, läuft seit Jahren und geht sehr leicht an. OK. Aber ein entsprechender Mäher liegt bei ca. 1000€. Es geht qualitativ und preislich noch besser, dann steht meist Sabo (die zu John Deere gehören) auf den Mähern – leider nix für mich. Also habe ich weiter gesucht und habe die Seiten von MotorLand gefunden, die eine sehr breite Auswahl und gute Übersicht bieten und sogar ein Ladengeschäft hier einigermaßen in der Nähe hatten.
Dort fiel mir ein Mäher von Husqvarna (Modell R152SVH) ins Auge der mit ca. 665€ preislich erträglich, wenn auch nicht günstig ist.
Daraufhin habe ich noch ein wenig bei EBay nach Husqvarna gesucht und bin auf einen Rasenmäher gestoßen, der mehrfach als Husqvarna / McCulloch bzw. Husqvarna / YardPro angepriesen worden ist (u.a. hier, hier und hier). Mit ca. 400€ ist man dabei, was unserem Budget sehr entgegen kam. McCulloch, bzw YardPro sind Tochterunternehmen der Husqvarna Gruppe, daher dieses Durcheinander.
Als das Paket dann heute per Spedition hier ankam, stand dann noch die Bezeichnung und das Geschäft, bei dem der McCulloch hier in Deutschland vertrieben wird drauf: Bei Bauhaus (im Jahr 2008) als Edition 1-R.
Wir haben nun also einen McCulloch Edition R-1 3in1 Mäher mit Honda GCV 160 Motor mit 5,5 PS hier stehen und die ersten Meter die ich damit gemäht habe gingen auch schon sehr gut. Das 3in1 steht für Mulchen, Seitenauswurf und Heckauswurf. Der Mäher hat einen Frontantrieb, den man nur ein- oder ausschalten kann, womit der Mäher dann recht zügig (muss ich mich wohl noch dran gewöhnen) fährt. Kippt man ihn zum Wenden an, drehen die Räder in der Luft weiter und man muss nicht ständig Gang rein, Gang raus spielen.
Hier jetzt noch ein paar Bilder.

Wednesday, 12. August 2009 um 9:25
[...] auch mal über Rasenmäher. Haurwwwl. [...]
Wednesday, 12. August 2009 um 10:21
Genauso das Modell hatte ich vor Wochen bei der Anschaffung meines neuen Rasenmähers auch auf der Liste. Schließlich habe ich mich allerdings dagegen entschieden und habe mir beim Händler im Ort einen kleineren Mäher von Brill zu einem günstigeren Preis als im Internet gekauft.
Tuesday, 18. August 2009 um 8:35
Die ersten ernsthaften Runden habe ich inzwischen damit gemäht, bzw. gemulcht. Das ging sehr gut, auch das mulchen klappt einwandfrei.
Zur Geschwindigkeit des Antriebs ist zu sagen, dass man sich die ersten fünf Meter dran gewöhnen muss, aber dann passt das schon ziemlich gut. Man mäht dann recht zügig und trödelt nicht so!
Saturday, 22. August 2009 um 7:55
Wieviel qm Rasen hast du denn, ich denke bei einem kleinen Garten lohnt sich die Anschaffung eines solchen Rasenmähers nicht wirklich
Saturday, 22. August 2009 um 22:24
Wir haben wir irgendwas um die 700-800qm. Ich habs jetzt nicht nachgemessen, aber es reicht auf jeden Fall nicht für einen Aufsitzmäher. Der Antribe ist aber schon ziemlich hilreich…
Ich gebe Dir recht, beim kleinen / verwinkelten Grundstücken tut es auch ein kleinerer Mäher, vielleicht sogar Elektro.
Monday, 22. February 2010 um 21:13
wie schnell fährt der Mäher. ich habe gehört, der hat keine geschwindigkeitsregelung.
Monday, 22. February 2010 um 21:16
Schnelle Schrittgeschwindigkeit. Zuerst dachte ich ich muss ganz schön hinterher hetzen, aber das passt ziemlich gut. Ist durch den Vorderradantrieb aber auch kein Problem, bei Bedarf einfach ankippen.
Thursday, 15. April 2010 um 22:56
[...] [...]
Tuesday, 25. May 2010 um 17:16
Hallo zusammen,
der o.g. Rasenmäher ist der Hammer schlechthin.
Ich habe das jüngste Modell 2010, was mittlerweile mit einem sog. Vario-Speed ausgestattet ist. Man hat quasi einen Gaszug wie beim Moped am Bügelgriff und kann kann wunderbar die Geschwindigkeit regulieren (es wird wohl über ein Getriebe reguliert denn die Motordrehzahl bleibt konstant).
Ich war anfangs etwas skeptisch, was die Mulchfunktion angeht.
In der Beschreibung steht ganz simpel: zum Mulcvhen einfach ohne Fangkorb mähen. Toll, dachte ich, dann wird der Grasschnitt einfach fallengelassen (das kann ja jeder).
Ich wurde allerdings eines besseren belehrt:
Man findet den Grasschnitt auf dem Rasen nicht wieder, so klein wird es gehäckselt.
Ferner zerhäckselt das Messer auch andere pflanzliche Hinterlassenschaften auf dem Rasen: Ich habe eine lange Koniferenhecke an der Grundstücksgrenze und einige Zweige lagen auf dem Rasen. Ich bin mit der Mulchfunktion eigentlich zufällig darüberhinweg gefahren und wunderte mich wo sie bleiben, die Zweige. Ich konnte sie nicht mehr ausmachen!
Sofort habe ich einige Versuche gefahren und diversen Koniferenschnitt gleichmäßig auf dem Rasen verteilt und mit dem Mäher (ohne Fangkorb) langsam darüber: Man hörte wie das Messer die Zweige zerhäckselte und es roch nach ätherischem Koniferenöl und(!) hinten unter dem Mäher kamen augescheinlich keine Koniferenzweige hervor.
Diese Messertechnik zerhäckselt alles so dermaßen fein, dass es wirklich nur noch zwischen den Fingern reibend auszumachen ist.
Da ich im hinteren Teil des Grundstücks ein Rasenabteil habe, das eig. nie betreten wird, habe ich dort einen kompletten Koniferenheckenschnitt dort “weg-gemulcht”.
Ich mach das ohnehin nur max. 2x im Jahr und vielleicht wird das Messer ein gut Teil mehr beansprucht bei solchen Aktionen.
Ist auch vielleicht nicht ganz “im Sinne des Erfinders”, soll aber zeigen, dass die Mulchfunktion wirklich eine ernstzunehmende Funktion ist.
Zumindest auf meinem Grundstück habe ich mit Rasen- und Heckenschnitt nichts mehr zu tun und die Kompostanlagen werden nicht über Gebühr belastet.
Volle Punktzahl für den McCulloch Mäher!
Felix
Monday, 31. May 2010 um 21:30
Hallo Felix,wo hast du den Mäher gekauft,und wie teuer war er? Bin auf der Suche nach einem neuem Mäher,kann mich aber nicht so richtig entscheiden. Ich hoffe, du kannst mir weiter helfen.
Saturday, 5. June 2010 um 10:02
2006 haben wir den größeren Bruder PM6556D mit 56 cm Schnittbreite gekauft. Das Mähergebnis ist gut, aber ein Schwachpunkt sind die großen Hinterräder, die jetzt zum 2. Mal kaputt gegegangen sind. Die Aufhängung der Hinterräder scheint mir ein weiterer Schwachpunkt zu sein. Ist allerdings zu sagen, dass unser Grundstück etwas größer ist, der Rasenmäher wird also ordentlich beansprucht. Der Motor (Honda) ist gut.
Monday, 21. June 2010 um 14:02
Hallo ich habe seit 3 Jahren einen Edition 1
und arbeite geweblich auch mit diesem Mäher.
Also außer Antriebsräder und Messer hab ich noch nichts gebraucht . Der Mäher ist Spitze.
Und die Ersatzteilversorgung über Husquana Deutschland ist sehr gut . Niederlassung ist in Dresden dort bekommt man alles für Mäher und andere Maschinen.
Wednesday, 30. June 2010 um 12:08
http://www.pferde-erlebnishof.de/
Da jibbet den zu koofen.
Ich habe mittlerweile auch schon ein paar Leute von der Mulchfunktion überzeugt. Man kann echt mit Sonntagsklamotten Rasenmähen. Man hat nichts mit dem Grasschnitt zu tun.
Manche haben ja noch Skepsis bezgl. des Mulchens.
Aber man findet wirklich nichts mehr wieder nach dem Mähen. Der Grasschnitt ist spurlos verschwunden. Auch kleine Kinder können problemlos wieder weiterspielen nach dem Mähen.
Was ich oben noch zur Beschreibung der Mulchfunktion vergessenb hatte: Der Mäher hat hinten einen schwarzen Metallrohrbügel fest installiert. Dieser Bügel drückt wärhrend der Fahrt die Grashalme runter und hinterm Bügel “flippsen” sie wieder hoch. Dadurch wird sichergestellt, dass das Grasschnitt (oder besser Grasmehl) nicht oben auf den Halmen liegen bleibt, sondern wirklich zwischen die Grashalme gearbeitet wird.
Wenn man mal anhält oder dreht, kann es schonmal sein, dass kleine Häufchen sichtbar sind. Aber das hat man sonst auch.
Was mir noch aufgefallen ist, das (oder der?) Grassschnitt backt ziemlich an den Innenwänden des Mähgehäuses an. Man muss es schon mal abb und an reinigen oder das Innengehäuse mit Caramba oder Silikonspray einsprühen, damit das Gras nicht so kleben bleibt.
Für gute 400 Euro bekommt man diesen Mäher.
Wenn ich mir dagegen die Mäher anderer Fabrikate anschaue die das gleiche können wird einem ja g’rad schwindlig.
In diesem Sinne.
Felix
Wednesday, 30. June 2010 um 12:51
Und ich hatte mich immer gefragt wo man diesen Bügel anbringen soll und wozu der gut ist. Kannst Du das nochmal genau beschreiben wo du den montiert hast?
In der Anleitung hatte ich dazu nix gefunden…
Thursday, 5. August 2010 um 12:13
Hi Jan,
sorry für die späte Antwort, aber ich denke natürlich auch nicht jeden Tag meinen Mäher und an diese Site.
Den Bügel habe ich nicht montiert, der war montiert. Ich müsste nachschauen, ob er überhaupt (de)montierbar ist.
Man kann den Bügel gut auf diesem Bild sehen:
http://www.pferde-erlebnishof.de/BilderEbay/875series1.jpg
Wenn er bei Dir zu montieren ist, müssen in dem unteren Bereich zwischen den Hinterrädern irgendwo entsprechende Bohrungen sein, denke ich.
Gruß. Felix
PS: “Notify me of followup comments via e-mail” habe ich eben erst gesehen und geklickt
Thursday, 5. August 2010 um 12:42
Mittlerweile sind mir auch noch 2 kleine Nachteile aufgefallen:
1. Man muss mit dem Mähmulchen immer dranbleiben, also 1x die Woche ist absolut Pflicht. Ansonsten quält sich der Mäher hörbar und fängt gut an zu röhren. Der Schnitt darf zum Mulchen nicht allzulang sein, aber das merkt man nach einiger Zeit und muss sich drauf einstellen. Wir hatten die letzte Woche immer irgendwie Regen und wenn kein Regen, hatte ich keine Zeit. Da bin ich auch schon über den nassen Rasen gehobelt. Ist nicxht besonders ratsam, weil die Rasenmasse an Mensch und Maschine pappt.
2. Muss man immer etwas Terasse fegen, wenn man wie wir einen fließenden Übergang zwischen Terassenpflaster und Rasen hat. Ich fahre dann mit einer Seite 1/3 auf dem Pflaster und 2/3 auf dem Rasen. Dann ist natürlich Luft unter dem Gehäuse und der Mäher schießt den Grasschnitt volles Rohr auf das Pflaster.
Das alles ist allerdings verschwindend gering gegenüber dem Vorteil des Mulchens. Ich Idiot habe mir extra 2 neue Komposter hingestellt, die nun ein dummes Gesicht machen.
Man kann sein Grundstück ergo komplett ohne Komposter oder Rasenschnittberge bewirtschaften. Die Crux bei vielen ist ja, dass sie viel Rasen haben und (somit) keinen Acker und ihren Kompost nicht loswerden. Die Vorgänger unserer Liegenschaft hatten genau das Problem. Rasenschnitt bringt Kompost – wenn man aber keine Unterbringungsmöglichkeit (Nutzgarten etc) für Kompost hat, muss man erfinderisch werden und das mitunter suboptimal.
Thursday, 5. August 2010 um 12:44
Hi Felix,
danke für Deine Antwort. Bei mir war der Bügel lose dabei und ich muss es dann mal am Wochenende probieren den richtig zu montieren…
“Notify me of followup comments via e-mail” ist auch neu, wollte ich schonimmer haben, habe ich erst vor ein paar Tagen eingebaut
Saturday, 23. April 2011 um 13:55
Hallo,
im Großen und Ganzen kann ich auch nur gutes über den Mäher und die Mulchfunktion sagen (funktioniert sogar ohne Bügel einwandfrei). Nach 2,5 Jahren Einsatz (ca. 1000 m² Rasen) ist bei mir der Frontantrieb jedoch defekt. Der innere Zahnkranz der Antriebsräder ist vom Zahnrad der Antriebswelle vollständig “abgefräst” worden. Ist m.E. ein Konstruktionsfehler, da ein Metallzahnrad in einen Zahnkranz aus Kunststoff greift. Weiß hier jemand, wieviel neue Antriebsräder kosten und ob man evtl. welche mit Metallzahnkranz bekommt ?
Monday, 16. May 2011 um 9:25
Hallo,
ich habe mich vor ca. 100 Jahren für einen Honda entschieden und dieser läuft immer noch. Nur das Design passt nicht mehr so in die heutige Zeit. (Für mich persönlich). Das ist jetzt so mein Grund. Bisher habe ich 3 mal einen Ölwechsel gemacht, was eigentlich überhaupt nicht so der Empfehlung gleicht.
Monday, 16. May 2011 um 9:27
Oh, sehe gerade, dass da ein Schreibfehler ist: Das war vor 10 Jahren.