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Holzterrasse Bankgirai: Verlegen

Zuerst haben wir uns mal die Unterkonstruktion so gelegt, wie wir dachten dass es ganz gut passen würde. Wir wollten ja einen wilden Verband. Also aufpassen dass es am Rand immer passt mit dem Abstand und den halben Brettern. Aber wie man auch schon auf den ersten Bildern sieht, hängen die Enden der Bretter mit 30cm Abstand in der Luft – das war keine gute Idee, da man mit dem Hebel ganz schön an der Konstruktion reist und sich alles ziemlich bewegt wenn man auf die falsche Stelle tritt.

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Also haben wir das wieder hochgenommen und die Balken nochmal neu verteilt. Nun liegt jedes der 122cm langen Bankgirai Bretter auf 3 Balken.  Der Balkenabstand beträgt ca. 60cm. Als ich damit fertig war, war der Sonntag auch fertig mit mir…

Die Unterkonstruktion liegt auf Betonsteinen die im Abstand von 50-60cm verteilt sind. Auf den Steinen liegen zum Höhenausgleich, zur Schalldämmung und auch zum konstruktiven Holzschutz noch ein oder mehrere 8mm dicke Gummipads. Die Unterkonstruktion haben wir anfänglich mit Dachlatten fixiert, damit uns die Balken nicht wieder verrutschen. 

Am Ostermontag kam mein Papa zur Hilfe und wir haben zu Zweit auch ganz ordentlich Fläche geschafft, wobei wir wegen des Feiertags auf das Zusägen der halben Dielen mal verzichtet haben, die kann ich dann auch mal abends nach Feierabend machen.

Durch die neue Verteilung der Unterkonstruktion liegen die Kanten jetzt immer nur halb auf den Unterkonstruktionsbalken, was nicht ideal ist. Besser wäre hier wohl jeweils zwei UK Balken mit einem Abstand von 10cm zu legen, dann muss man die Dielen auch nicht so knapp am Rand verschrauben. Wir hoffen jetzt aber mal dass es trotzdem gut geht.

Als Abstand in Längsrichtung der Dielen haben wir ca. 1,5mm (Breite eines Zollstockelements) genommen, in Querrichtung haben wir ca. 7mm (zufälligerweise die Breite der Lagerhölzer auf den Paletten) Fugen vorgesehen. Wir haben bewusst relativ breite Fugen gewählt, da auf Schwiegermutterns Balkon die Dielen mit recht knappen Fugen im Winter aneinander gestoßen sind und sich hochgedrückt haben.

Wir haben dann alle Löcher mit 4mm vorgebohrt und gesenkt und anschließend die 5*50 Edelstahl Terrassen Schrauben von Re Schraub mit Torx drin versenkt. Dabei haben wir den Drehmomentbegrenzer des Akkuschraubers eingesetzt um die Schrauben möglichst gleichmäßig tief zu setzen und damit das Holz nicht splittert.

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Am Montag Abend sah es dann so aus.

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Neuer Häcksler Bosch AXT 25TC

AXT25TCWir brauchten einen neuen Häcksler. Der alte, quasi geerbte Alko H 1300 mit rotierenden Messern (Messerschneidwerk) war nicht so dolle und sollte durch einen leises Walzenhäcksler Modell ersetzt werden. Nach längerem Suchen und Überlegen habe ich mich für das Modell AXT 25TC von Bosch entschieden, in der engeren Auswahl waren auch noch Gartenhäcksler von Viking, über deren Gartengeräte man leider dann nicht so viel im Internet erfahren kann wie man gerne hätte.

Wahnsinn, der Bosch Häcksler frisst echt alles. Im Frühjahr mussten hier ein paar Bäume dran glauben und bis zu 4,5cm dicke Äste waren überhaupt kein Problem und werden dabei noch von alleine eingezogen. Und fast noch beeindruckender ist, wie leise das Ding ist. Damit kann man wirklich ohne Probleme auch die Mittagspause durcharbeiten.

Ich habe mich zuerst gewundert, dass sich das Walzwerk so langsam dreht (45 U/min), das hat aber richtig Kraft (650Nm) und zerhäckselt alles in so 2-4 mm dicke Chips. Das Gehäckselte haben wir dann zum Mulchen teilweise auf den Beeten verteilt, aber auch der Kompost hat was abbekommen. Auch der mitgelieferte Fangkorb funktioniert super und wenn man Ihn rauszieht stoppt die Maschine natürlich sofort.

Wollte doch mal irgendwas nicht durch den Schredder gehen, kein Problem, einmal auf die Rückwärts Taste und das Häckslerwerk war wieder frei. Auseinander bauen musste ich den Häcksler bisher kein einziges Mal, im Gegensatz zu dem alten Modell, dass ich alle 3 Minuten reinigen und im schlimmsten Fall auch auseinander bauen musste.

Das Ding macht richtig Spaß.  Gekauft haben wir, wie immer über das Internet, diesmal bei Rubart, das hat uns 100€ gegenüber dem Angebot im Obi Markt gespart. Und die Lieferung war innerhalb von rekordverdächtigen 2 1/2 Tagen da.

Wärmepumpen Kondenstrockner Klasse A

20100131_135004 Nachdem wir – alle – über Weihnachten Magen & Darm (Noro-Virus) hatten, was mit zwei Kleinkindern echten Spaß bedeutet, lief die Waschmaschine auch nachts bei uns durch, schließlich waren wir ja eh alle zwei, drei Stunden auf…

Nur leider hatten wir irgendwann einfach keinen Platz mehr auf unseren zwei Wäscheständern im Wohnzimmer (mal abgesehen davon dass das nervt). Ich war ja bis dahin der Meinung einen Wäschetrockner braucht man nicht, der verschleißt nur die Klamotten, das stimmt aber für heutige Geräte wohl nicht mehr. Zwischenzeitlich mussten wir dann schon Schwiegermutterns Ablufttrockner belegen. Also hab ich angefangen mich zu Informieren und mich auf die Suche nach einem passenden Gerät für uns gemacht.

Also, so ein Trockner braucht vor allem eins: Strom. Klassische Geräte (Abluft- und Kondensationstrockner) brauchen so in etwa 3 – 3,2 kWh pro Ladung. Es geht aber auch sparsamer mit einem Wärmepumpen Kondenstrocker, die liegen so in etwa bei 1,6 – 1,8 kWh. Das kommt auch im Praxisbetrieb  so hin und ist nicht nur ein theoretischer Werte. Allerdings ist so ein Wärmepumpentrockner auch nicht ganz billig und ein Trockenvorgang dauert meist länger als bei herkömmlichen Geräten, bei uns etwa zwei Stunden. Gute Geräte fangen wohl bei 800€ bis 1000€ an (Bosch WTW86560, Testsieger bei Stiftung Warentest), Miele liegt da wie immer drüber…

20100131_135222Also rechnen wir doch mal: 1,4kWh Ersparnis pro Trockenvorgang, macht bei 4 Wäschen in der Woche 5,6kWh und im Jahr 291,2 kWh, das sind etwa 55€. Das heißt nach etwa 10 Jahren (wenn der Strompreis stabil bleibt) hat man 550 Euro Mehrpreis über den Stromverbrauch eingespart. Das wiederum geht natürlich nur bei Geräten die auch so lange durchhalten. Dazu kommt der “Bonus” für das gute Gewissen beim Strom-, bzw. Energiesparen.

Wir haben uns am Ende für einen Miele Softtronic T 8627 WP Eco Comfort (s.a. bei Amazon ) Kondensationstrockner mit der Energieeffizienzklasse A entschieden, zu einem wegen des guten Rufes der Marke, aber auch aus einem ganzen praktischen Grund: Miele waren die Einzigen (soweit ich das rausfinden konnte), bei denen man das Abwasser auch mit einem Schlauch in den Kanal ableiten kann und nicht jedes Mal den Behälter leeren muss – praktisch. Nach ungefähr sieben bis acht Jahren sollten wir übrigens unseren Mehrpreis wieder drin haben. Gekauft haben wir dann bei Miele-Kowalschik, das hat alles sehr gut geklappt.

Insgesamt sind wir mit dem neuen Energiespar-Trockner sehr zufrieden, ist ja doch irgendwie Luxus.

Es GLIMT

Wir haben vor bestimmt einen halben Jahr bei Ikea eine GLIMT Lampe für unseren Tresen in der Küche gekauft. Nach dem Kauf fiel mir ein, dass genau dort ein Stahlträger verläuft, wo ich doch so schön meine Löcher bohren wollte. Also habe ich das anschrauben der Lampe kurzerhand auf später verschoben…

Inzwischen hatte ich mir einen Bosch HSS Titan Nitrit Bohrer (HSS-TiN) gekauft, mit dem ich dann auch relativ leicht durch den Träger bohren konnte.

Damit sind wir jetzt um eine Designerlampe ärmer, und mir gefällt sehr der eingebaute Dimmer, bzw. Ein-/Ausschalter: Man braucht die Lampe nur berühren, dann geht das Licht an…

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(inzwischen hängt die Lampe etwas höher, ungefähr auf gleicher Höhe mit der Abzugshaube)

Handkreissäge

Im vorletzten Eintrag hatte ich ja schon geschrieben, dass ich mit unserer Handkreissäge nicht soooo zufrieden bin. Also hab ich mich mal umgeschaut und eines gleich vorweg: Booah, das ist eine Wissenschaft für sich.

Also der ganz klare Platzhirsch ist die Tauchkreissäge TS55 von Festool über die sich alle einig sind, dass sie die Säge der Wahl ist – würde ich auch gerne haben ist aber nicht ganz billig. Dann gibt es neuerdings die Makita SP6000, die sehr ähnlich zur TS55 und auch ähnlich gut sein soll, ist zwar etwas billiger aber auch nicht von schlechten Eltern.

Als Heimwerkerprodukte gibt es die Metabo KS54 für ca. 120€ und die Bosch PKS54 für ca. 99€. Von Bosch für Handwerker ist da dann noch die GKS 55 Professional für ca. 220€ (die übrigens keinen Spaltkeil hat).

Hmmm, das ist ja nicht so einfach, mal ein bisschen googlen: Das führt zu dem interessanten Thread Neue HKS: Bosch GKS55 oder Metabo KS54? der mich gleich zu anderen interessanten Produkten führt, z.B. der Tauchkreissäge Spero 2106 für 249€, die ein Nachbau einer Holzher 2106 ist, die wiederrum ein Vorgänger der Festool TS55 ist. Holzher hat wohl geniale Sägen gebaut, aber scheinbar Konkurs gemacht und wurde u.a. von Festool übernommen. Zu Festool gehört auch ProTool und die CSP 56 für ca. 235€.

Es gibt dann noch ein paar weitere Profimaschinen (z.B. Mafell), die aber ebenso wie die TS55 jenseits von gut und böse für mich sind.

Vielleicht mal andersherum: Ich will konkret den Dielenfußboden ablängen. Wenn wir in einem der kommenden Sommer unsere Holzterasse bauen wollen dann brauchen wir wohl auch so eine Säge. Vielleicht muss ich auch noch mal eine Tür kürzen. Sehr schön fände ich wenn ich zu der Säge eine passende Führungsschiene hätte. Die Mafell und Spero sind kompatibel zur Festoolschiene, für die Bosch PKS 54 gibts keine, die für die GKS 55 soll nix taugen. Metabo hat ein eigenes System, ebenso wie Makita. Die Kosten für die Schiene sind überall ähnlich. Die Qualität der Metabo Schiene soll OK sein. Bei Festool erwarte ich nix anders.

Mein Gewissen verbietet mir auf der einen Seite mehr als 200€, naja eigentlich 150€ für eine Säge auszugeben, auf der anderen Seite bin ich doch schließlich ein Kerl und so eine Tauchkreissäge ist schon cool.

Ein Satz noch zu den ganz billigen Baumarktprodukten: Damit bin ich schon so oft auf die Nase gefallen und habe am Ende dann doch noch was richtiges kaufen müssen, dass ich dazu keine Lust mehr habe.

Ich glaub dann muss ich wohl doch Work, don’t Play (Metabo) nehmen, deren Ruf ist inzwischen nicht mehr so gut, aber für meine Einsatzzwecke sollte das wohl reichen.

Hier nochmal in der Übersicht:

Hersteller Produkt Typ Preis
Mafell KST 55 Tauchkreissäge 395€ Google
Mafell KSP 55f Kreissäge 342€ Google
Festool TS 55 Tauchkreissäge 335€ (UVP)
Makita SP6000 Tauchkreissäge 305€ (Google)
Spero 2106 Tauchkreissäge 249€ (UVP)
Protool CSP 56 Kreissäge 235€ (UVP)
Bosch GKS 55 Kreissäge 220€ (UVP)
Metabo KS 54 Kreissäge 115€ (Baumarkt)
Bosch PKS 54 Kreissäge 99€ (Baumarkt)

hoffentlich letzter Sockel raus

Getsern um fünf habe ich mal den lokalen Werkzeughändler besucht und gefragt was denn ein Stemmhammer bei Ihm kosten würde. Für 9€ den halben Tag könte ich einen 5Kilo Hammer bekommen. Also hab ich das nagelneue Ding gleich mitgenommen und nochmal den letzten Sockel kleingemacht. (Im OG an der ehemaligen Treppe, hier war ganz früher mal ein Badezimmer) Das Ganze hat dann aber dennoch bis kurz nach acht für die nicht mal zwei Quadratmeter gedauert. Wir hatten das ja schon letztes Wochenende per Hand bzw. mit meinem kleinen Boschhammer (1,5 Joule) probiert, da passierte (fast) nichts…
Der Stemmhammer war diesesmal ein MHE 65 von Metabo mit einer maximalen Schlagkraft von 10 Joule (Mit 25 wäre ich wohl besser bedient). Eines ist mir aber vor allem aufgefallen: Mit der Hilti habe ich deutlich weniger Blasen an den Fingern gehabt – die lief also deutlich ruhiger – hat aber auch Ihren Preis…

Upps

Gestern sind die Fenster im Anbau alle eingebaut worden. Außerdem haben die Dachdecker das Dach im Anbau isoliert. Fotos gibts leider keine, da ich vergessen habe zu fotografieren.
Heute war dann mal wieder der Boschhamer im Einsatz. Zuerst kamen die Wandfliesen im alten Badezimmer ab, um dann anschließend festzustellen, dass die Ytong-Wand auf der die Fliesen sind auch weg muss. Nur leider liefen dort auch Wasserleitungen… Was ‘ne Sauerei. Ein lauter Ruf “Wasser” und HJ war drei Schritte schneller am Haupthahn als ich. Naja anschließend haben wir dann die Leitung abgeklemmt und zugemacht.
Draußen hat HJ das Vordach weiter abgerissen. Im Prinzip kann dort jetzt von außen gedämmt und neu verputzt werden.

Wohnzimmer entkernt

Dank der Hilfe von Herbert und Hans-Jürgen ist nun das alte Wohnzimmer endlich fertig entkernt. Wobei es heute morgen erst mal mit einer Aufräumarie begonnen hat. Wir mussten uns etwas Platz verschaffen und kleinere und größe Berge Schutt und Dämmwolle aus dem Weg räumen.
Während ich heute die meiste Zeit mal wieder mit dem Boschhammer und den Fliesen zugebracht habe, hat Herbert uns heute fleißig unterstützt indem er die Rigipsverkleidung und die Unterkonstruktion der Wände abgenommen hat. Die Wände sind so zwar ganz schön, aber leider reicht es nicht sie so zulassen. Wir werden hier also wahrscheinlich Lehmputz aufbringen.
Hans-Jürgen hat derweil den Aufbau des ca. acht Meter tiefen Brunnens außen abgebaut/tiefergelegt und anschließend wieder den Deckel draufgemacht. Hier kommt später ungefähr die Treppe vom Balkon herunter…
Anschließend kümmerte sich HJ dann um den letzten Teil der abgehängten Decke. Was wieder eine Menge Dämmwolle für den Müll und Holzpaneele für den Dachboden bedeutete.
Beim Freilegen der Wände kam uns dann folgende schöne alte Bakelit-Steckdose entgegen. Schön aber leider nichgt mehr ganz zeitgemäß
Hier war mal eine Tür. Besonders schön der Türsturz aus Holz. Das müssen wir dann noch zumauern…

20 Quadratmeter

Nachdem jetzt mal zwei Tage totale Ruhe auf dem Bau war, habe ich heute nach der Arbeit weiter mit den Fliesen gekämpft. In zweieinhalb Stunden habe ich ca. 20m² geschafft, das waren 3 Schubkarren voll Schutt. Das heißt, dass noch etwa sechs bis sieben Stunden Amüsement mit dem Boschhammer auf mich warten. – Freu –
Hans-Jürgen hat vormittags noch die eine Hälfte des Treppengestells abgebaut.
Heute morgen kam das Go vom Dachdecker, er fängt morgen früh mit dem Dach des Anbaus an. Wir sind mal wieder gespannt.

Geschafft

Heute haben wir doch wirklich einiges geschafft. Aber ich bin das jetzt auch. Also zuerst gings los mit dem hinteren Badezimmer, das haben wir komplett entkernt. Also Klo, Waschbecken und Pissoir raus. Wand und Deckenverkleidung ab und dann die Decke auch raus (darüber war eine kleine Abstellkammer. Danach das gleiche Spiel im anderen Bad: Klo und Waschbecken raus, und dann die Fliesen ab. Hier kam dann mein neuer Boschhammer zum Einsatz. Ja, scheint was zu taugen, auch wenns nur der Kleinste ist. – aber mehr war nicht drin. Die anderen Billigeren waren mindestens doppelt oder dreimal so schwer. Ich glaub Bosch war ne gute Entscheidung.
Nachmittags haben wir dann die Garage (Fahrradschuppen) ausgeräumt und dann die Wand zwischen Garage und Flur abgebaut. Hier soll mal ein Gäste-WC und eine Garderobe hin. Das Tor kommt dazu natürlich raus und wird zugemauert.
Bisher hatten wir ja noch nicht so viel geschafft und daher habe ich dann auch noch mal angefangen die Fliesen im Flur zu lösen (der Bohrhammer will ja benutzt werden). Ging mit der Schaufel aber nachdem ein paar Lose waren genausogut.
Zum guten Schluss dann noch ein paar Fliesen im alten Wohnbereich gelöst. Vielleicht bekomme ich die Morgen dann auch mit der Schaufel los, der Hammer hat für Sonntag keine Genehmigung. (Is ja ma auch ganz schön laut!)
So. jetzt bin ich kaputt und warte auf das erste Tor…