Auf dem Lärchenholz unserer Gartenschaukel ist Pilz gewachsen. Ist das normal, kann man was dagegen tun oder zerfault unsere Schaukel gerade? Nach ein bisschen googlen, scheint es sich um ein zitronengelbes Reisigbecherchen zu handeln. Aber was man dagegen tun kann / muss, habe ich bisher nicht herausfinden können. Ich bin über jeden Tipp dankbar..
Aus vorhandenen Bauresten, haben wir uns diese Gartenbank selbst gebaut. Die Ziegel, sind noch vom alten Hühnerstall übrig. Und die Sitzfläche ist eine alte Eichenplatte, die hier schon wirklich ewig rumliegt und noch von dem Vor-Vor-Besitzer ist. Die Platte ist sicher 4cm dick und so langsam am Rand schon ein bisschen vom Holzwurm bearbeitet. Wir haben die Platte dann an den Rändern ein bisschen mit der Stichsäge zugeschnitten. Fertig. Die Idee kam uns übrigens bei einem Spaziergang im Viertel anlässlich der Breminale, wo wir sowas ähnliches gesehen haben.
Wieder einmal haben wir endlich etwas geschafft, was schon seit kurz nach unserem Einzug auf seine Fertigstellung gewartet hat: eine abgehängte Decke aus Rigips hatten wir im Badezimmer gerade noch fertig bekommen, damit der Elektriker die Spots setzen kann – Und dass wars dann.
Gestern und heute haben wir das Ganze endlich vollendet: Kanten mit Acryl abgespritzt, den linken Balken noch verkleidet, Putz angepasst, Decke gestrichen und die Balken dunkel lasiert. Endlich wieder ein Raum fertig, auch wenn ich mir beim Spachteln der Rigipsplatten mehr Mühe hätte geben sollen… Egal – passt schon bis zur nächsten Renovierung.
Endlich müssen wir nicht mehr täglich auf die unfertige Decke gucken, auch wenn man es oft schon gar nicht mehr “gesehen” hat.
Nach diesem Prinzip werden wir dann demnächst (irgendwann) auch die anderen Altbau-Holzdecken renovieren: Balken dunkel, die Felder dazwischen hell lasieren.
Während der Arbeit und fertig:
in diesem Sinne: Kampf dem Provisorium!
So, nun ist das Billi-Bolli Abenteuerbett als neues Kinderbett gestern morgen geliefert worden, nachdem wir es am Jahresanfang bestellt hatten. Ich hatte mir extra einen Tag Urlaub genommen, der Aufbau sollte zwar eigentlich nicht so lange dauern, aber ich dachte mir, vielleicht kann man ja auch noch ein paar andere Dinge an dem Tag erledigen.
Die anderen Dinge waren dann allerdings so Sachen wie: altes Bett abbauen und als Babybett für unsere Tochter wieder aufbauen, die Gardinenbefestigung im Kinderzimmer erneuern, neu dekorieren, usw. Am Ende war es eine Tagesaufgabe und es war genau richtig dafür einen ganzen Tag einzuplanen…
Der Aufbau an sich war relativ leicht, auch wenn ich manche Dinge mehrfach wieder auseinander bauen musste weil manches nicht so ganz klar aus der Anleitung/Zeichnung hervorging. Im nachhinein habe ich dann den jeweiligen Punkt immer gefunden, aber so während des Aufbauens…
Wir hatten uns übrigens aus Platzgründen gegen ein Bett mit Rutsche entschieden. Dieses Bett kann jetzt mit unterschiedlichen Höhen aufgebaut werden (von bodentief bis zum Studentenbett mit Platz drunter zum Stehen) und wächst so also mit. Die Verarbeitung / Qualität ist sensationell und wird sicherlich ohne Probleme noch den ein oder anderen Umbau mitmachen. Das Holz ist übrigens ganz klassisch Kiefer geölt, wobei das Öl noch recht stark ausdünstet, wie es bei geölten Möbeln ja oft vorkommt.
Wir hatten zuerst noch die Befestigung des Bettes an der Wand weggelassen. Nachdem ich mit meinen bescheidenen Kilos mal den Sitzsack Ekkore am Kranbalken ausprobiert hatte, habe ich dann aber doch noch mal schnell die Bohrmaschine geholt und das Bett wie vorgesehen verankert. Ist immer wieder spannend welche Kräfte über so einen Hebel wirken…
Hier nun noch ein paar Fotos (ohne Ekkore):
Seit längerem hatten wir vor, die Schrägen auf dem Dachboden zu verkleiden, damit u.a. die Dampfsperre besser geschützt ist.Ich habe letzte Woche angefangen, die alten Holzpaneele, die wir hier an verschiedenen Stellen während des Umbaus abgerissen haben, an die Querlattung anzunageln.
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Das habe ich mit Ingos Druckluftnagler gemacht, ist echt fix und einfach. Wenn man jetzt auf den Dachboden kommt, umweht einen gleich ein 70er Jahr Stil durch die honigfarbenen Kieferholzpaneele…
Vielleicht schaffe ich es irgendwann mal die Eisenbahn hier aufzubauen,
Wir waren letzten Samstag mal wieder richtig fleißig:
- Rasen gemäht (zweiter Teil, nach dem der Sprit Donnerstag abend alle war) und Kanten getrimmt.
- Das letzte Fundament für das Spielgerüst gegossen.
- Leiter am Spielgerüst gebaut und teilw. geschliffen

leider fehlt noch die unterste Stufe, wir haben momentan kein Holz mehr… - zwischendurch habe ich dann mal kurz die Hecke vom Nachbarn zu unserem Grundstück geschnitten (mit so ‘ner Stihl Motorheckenschere…)
- Tanja hat fast alle Fenster an unserem Teil des Hauses geputzt (Wer wollte eigentlich so viel Licht im Haus haben?), der Rest war dann noch für Sonntag da.
Boahh, waren wir abends kaputt.
Danke auch noch mal an Oma, die uns die meiste Zeit des Tages unsere Kinder abgenommen hat, so dass wir richtig was schaffen konnten.
An Schwiegermutterns Balkongeländer (aus Bongossi), musste ich gerade etwas reparieren bzw. umbauen. Am Ende wollte ich einen Teil einer rausgesägten Sprosse mit dem Druckluftnagler wieder annageln. Das Ergebnis sieht man oben. Beim ersten Versuch hatte ich den Nagler nicht richtig angedrückt, beim zweiten und dritten war das Holz einfach stärker. Bongossi hat eine Druckfestigkeit 87 – 108 N/mm², Kiefer hat dagegen nur 45 – 55 N/mm², Douglasie 42 – 68 N/mm². Ein schöne Übersicht über die verschiedenen Holzarten habe ich auf der Holzwurm-Page gefunden.
Zum 1. Oktober erhöhen die Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck, wie auch sonst im Lande gerade üblich die Gaspreise um 18%. Wir haben daher beschlossen vorsorglich schon mal 10% mehr Abschlag zu zahlen, damit die Überraschung bei der Endabrechnung nicht zu groß wird. Das bedeutet für uns ab dem 1. Oktober ein Preis von 6,90 Ct/kWh.
Das entrindete Lärchenholz hatten wir ja nun aufgestellt. Das musste jetzt aber nochmal abgeschliffen werden, da noch kleinste Splitter wie die Stachel von Kakteen in die Hände pieksten. Mit einer Fächerscheibe und einer Flex habe ich so in einigen Stunden nach Feierabend das Holz abgeschliffen, das hat ganz schön Staub und dreck gemacht. Danach musste ich immer gleich duschen gehen…
Nachdem dies so einigermaßen erledigt war, hat Ingo am Freitag Douglasien Dielen als Fußboden vor die Rutsche und in die Hütte eingebaut. Am Sonntag haben wir dann angefangen die Hütte mit dem “Müll”holz von der Sägerei zu verkleiden (erstes Bild, im Vordergund ist das Holz, das wegen der Rinde etc. abgeschnitten wird und nicht weiter verwendet werden kann; hätten wir Bonanza-Bretter so gekauft, hätten wir gut drei Euro pro Meter bezahlt…) Das Bündel musste dann gesichtet und wieder mal entrindet werden. Zwischen vielen guten Brettern, war auch einiges an Müll. Am Ende wird es aber reichen und für zwanzig Euro wollen wir da ja auch mal nicht meckern. Die Rinde wird dann als Rindenmulch weiterverarbeitet und der Rest kann dann in die Feuerstelle…
Die einzelnen Bretter haben wir dann mit einem Druckluftnagler angeschossen. Das geht ja mal echt Fix und macht Spaß. Was allerdings nicht so richtig zum Arbeiten taugt sind die aktuellen Temperaturen von rund um dreißig Grad und mehr, so dass wir mit den meisten Arbeiten gegen Mittag aufgehört haben. Als letzte Tat am Sonntag hat Ingo schnell noch die Schaukelhaken eingebaut, so dass den ersten Schaukel Erlebnissen nichts mehr im Weg stand…
Todo: zu Ende verkleiden, Leiter bauen, Fußboden unter der Schaukel fertig machen, Büsche rechts ausbuddeln, weiche Landezone vor der Rutsche, Reste abschleifen, Füße des Gerüsts in Fundamente einsetzen, …
Nun noch ein paar Fotos, so langsam kann man das Spielgerüst schon gut erkennen.
Es geht weiter: Das im Februar gefällte und entrindete Lärchenholz haben wir heute weiter verarbeitet. Ingo ist wieder vorbeigekommen und wir haben den ganzen Tag gebastelt. Leider hat es zwischendurch heftig geregnet, so dass wir die Mittagspause etwas vorverlegt haben…
Fortsetzung folgt…
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