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Handkreissäge

Im vorletzten Eintrag hatte ich ja schon geschrieben, dass ich mit unserer Handkreissäge nicht soooo zufrieden bin. Also hab ich mich mal umgeschaut und eines gleich vorweg: Booah, das ist eine Wissenschaft für sich.

Also der ganz klare Platzhirsch ist die Tauchkreissäge TS55 von Festool über die sich alle einig sind, dass sie die Säge der Wahl ist – würde ich auch gerne haben ist aber nicht ganz billig. Dann gibt es neuerdings die Makita SP6000, die sehr ähnlich zur TS55 und auch ähnlich gut sein soll, ist zwar etwas billiger aber auch nicht von schlechten Eltern.

Als Heimwerkerprodukte gibt es die Metabo KS54 für ca. 120€ und die Bosch PKS54 für ca. 99€. Von Bosch für Handwerker ist da dann noch die GKS 55 Professional für ca. 220€ (die übrigens keinen Spaltkeil hat).

Hmmm, das ist ja nicht so einfach, mal ein bisschen googlen: Das führt zu dem interessanten Thread Neue HKS: Bosch GKS55 oder Metabo KS54? der mich gleich zu anderen interessanten Produkten führt, z.B. der Tauchkreissäge Spero 2106 für 249€, die ein Nachbau einer Holzher 2106 ist, die wiederrum ein Vorgänger der Festool TS55 ist. Holzher hat wohl geniale Sägen gebaut, aber scheinbar Konkurs gemacht und wurde u.a. von Festool übernommen. Zu Festool gehört auch ProTool und die CSP 56 für ca. 235€.

Es gibt dann noch ein paar weitere Profimaschinen (z.B. Mafell), die aber ebenso wie die TS55 jenseits von gut und böse für mich sind.

Vielleicht mal andersherum: Ich will konkret den Dielenfußboden ablängen. Wenn wir in einem der kommenden Sommer unsere Holzterasse bauen wollen dann brauchen wir wohl auch so eine Säge. Vielleicht muss ich auch noch mal eine Tür kürzen. Sehr schön fände ich wenn ich zu der Säge eine passende Führungsschiene hätte. Die Mafell und Spero sind kompatibel zur Festoolschiene, für die Bosch PKS 54 gibts keine, die für die GKS 55 soll nix taugen. Metabo hat ein eigenes System, ebenso wie Makita. Die Kosten für die Schiene sind überall ähnlich. Die Qualität der Metabo Schiene soll OK sein. Bei Festool erwarte ich nix anders.

Mein Gewissen verbietet mir auf der einen Seite mehr als 200€, naja eigentlich 150€ für eine Säge auszugeben, auf der anderen Seite bin ich doch schließlich ein Kerl und so eine Tauchkreissäge ist schon cool.

Ein Satz noch zu den ganz billigen Baumarktprodukten: Damit bin ich schon so oft auf die Nase gefallen und habe am Ende dann doch noch was richtiges kaufen müssen, dass ich dazu keine Lust mehr habe.

Ich glaub dann muss ich wohl doch Work, don’t Play (Metabo) nehmen, deren Ruf ist inzwischen nicht mehr so gut, aber für meine Einsatzzwecke sollte das wohl reichen.

Hier nochmal in der Übersicht:

Hersteller Produkt Typ Preis
Mafell KST 55 Tauchkreissäge 395€ Google
Mafell KSP 55f Kreissäge 342€ Google
Festool TS 55 Tauchkreissäge 335€ (UVP)
Makita SP6000 Tauchkreissäge 305€ (Google)
Spero 2106 Tauchkreissäge 249€ (UVP)
Protool CSP 56 Kreissäge 235€ (UVP)
Bosch GKS 55 Kreissäge 220€ (UVP)
Metabo KS 54 Kreissäge 115€ (Baumarkt)
Bosch PKS 54 Kreissäge 99€ (Baumarkt)

 

hoffentlich letzter Sockel raus

Getsern um fünf habe ich mal den lokalen Werkzeughändler besucht und gefragt was denn ein Stemmhammer bei Ihm kosten würde. Für 9€ den halben Tag könte ich einen 5Kilo Hammer bekommen. Also hab ich das nagelneue Ding gleich mitgenommen und nochmal den letzten Sockel kleingemacht. (Im OG an der ehemaligen Treppe, hier war ganz früher mal ein Badezimmer) Das Ganze hat dann aber dennoch bis kurz nach acht für die nicht mal zwei Quadratmeter gedauert. Wir hatten das ja schon letztes Wochenende per Hand bzw. mit meinem kleinen Boschhammer (1,5 Joule) probiert, da passierte (fast) nichts…
Der Stemmhammer war diesesmal ein MHE 65 von Metabo mit einer maximalen Schlagkraft von 10 Joule (Mit 25 wäre ich wohl besser bedient). Eines ist mir aber vor allem aufgefallen: Mit der Hilti habe ich deutlich weniger Blasen an den Fingern gehabt – die lief also deutlich ruhiger – hat aber auch Ihren Preis…

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