Viel Strom sparen mit einem Solar Dach mit Photovoltaik

Zusammen mit 1komma5 Grad haben wir uns eine PV Anlage aufs Dach setzen lassen. Die Montage erfolgte im Juni 2023. Anschluß durch die Stadtwerke im Juli.

Wir haben dabei bewusst auf einen Speicher und den HeartBeat von 1komma5 verzichtet. Ein Speicher rentiert sich bei den bisherigen Preisen für uns nicht und der HeartBeat war, als wir gekauft haben für uns ohne Mehrwert.

Statt HeartBeat benutze ich eine Home-Assistant Installation um ein paar Steckdosen zu steuern, Temperaturen zu messen und vor allem alle Daten zentral und mit wenig Cloud einzusammeln. Dazu benutze ich die ModBus Schnittstelle, einen Hichi-Tasmota Sensor, ein paar Tuya Steckdosen und Sensoren, etc.

Verbaut sind:

  • 25 Solarwatt Panel classic AM 2.0 pure Module mit 410Wp (also 10,2 kWp)
  • 25 SolarEdge Leistungsoptimierer
  • SolarEdge SE9K Wechselrichter
  • ModBus Zähler

Wir haben uns für SolarEdge mit Leistungsoptimierern aufgrund unserer verschiedenen nicht optimalen Flächen entschieden. Andernfalls hätte wir 4 Strings und zwei Wechselrichter benötigt. Die Situation kann man auch ganz gut auf

SolarEdge Übersicht der PV Module
SolarEdge Übersicht der PV Module

diesem Bild sehen… Das sind die Erträge im März 2024. Süd bringt natürlich mehr als West. Und bei den West Modulen sind 1.1.13 und 1.1.14 durch die Dachkante nochmal ein wenig mehr verschattet.

Teil des Daches mit PV Modulen
Teil des Daches (W)
Das gesamte Dach mit Süd/West Ausrichtung
Das gesamte Dach mit Süd/West Ausrichtung
Der SolarEdge Wechselrichter
Der SolarEdge Wechselrichter
Dachdurchführung
Dachdurchführung

Wärmepumpen Kondenstrockner Klasse A

20100131_135004 Nachdem wir – alle – über Weihnachten Magen & Darm (Noro-Virus) hatten, was mit zwei Kleinkindern echten Spaß bedeutet, lief die Waschmaschine auch nachts bei uns durch, schließlich waren wir ja eh alle zwei, drei Stunden auf…

Nur leider hatten wir irgendwann einfach keinen Platz mehr auf unseren zwei Wäscheständern im Wohnzimmer (mal abgesehen davon dass das nervt). Ich war ja bis dahin der Meinung einen Wäschetrockner braucht man nicht, der verschleißt nur die Klamotten, das stimmt aber für heutige Geräte wohl nicht mehr. Zwischenzeitlich mussten wir dann schon Schwiegermutterns Ablufttrockner belegen. Also hab ich angefangen mich zu Informieren und mich auf die Suche nach einem passenden Gerät für uns gemacht.

Also, so ein Trockner braucht vor allem eins: Strom. Klassische Geräte (Abluft- und Kondensationstrockner) brauchen so in etwa 3 – 3,2 kWh pro Ladung. Es geht aber auch sparsamer mit einem Wärmepumpen Kondenstrocker, die liegen so in etwa bei 1,6 – 1,8 kWh. Das kommt auch im Praxisbetrieb  so hin und ist nicht nur ein theoretischer Werte. Allerdings ist so ein Wärmepumpentrockner auch nicht ganz billig und ein Trockenvorgang dauert meist länger als bei herkömmlichen Geräten, bei uns etwa zwei Stunden. Gute Geräte fangen wohl bei 800€ bis 1000€ an (Bosch WTW86560, Testsieger bei Stiftung Warentest), Miele liegt da wie immer drüber…

20100131_135222Also rechnen wir doch mal: 1,4kWh Ersparnis pro Trockenvorgang, macht bei 4 Wäschen in der Woche 5,6kWh und im Jahr 291,2 kWh, das sind etwa 55€. Das heißt nach etwa 10 Jahren (wenn der Strompreis stabil bleibt) hat man 550 Euro Mehrpreis über den Stromverbrauch eingespart. Das wiederum geht natürlich nur bei Geräten die auch so lange durchhalten. Dazu kommt der “Bonus” für das gute Gewissen beim Strom-, bzw. Energiesparen.

Wir haben uns am Ende für einen Miele Softtronic T 8627 WP Eco Comfort (s.a. bei Amazon ) Kondensationstrockner mit der Energieeffizienzklasse A entschieden, zu einem wegen des guten Rufes der Marke, aber auch aus einem ganzen praktischen Grund: Miele waren die Einzigen (soweit ich das rausfinden konnte), bei denen man das Abwasser auch mit einem Schlauch in den Kanal ableiten kann und nicht jedes Mal den Behälter leeren muss – praktisch. Nach ungefähr sieben bis acht Jahren sollten wir übrigens unseren Mehrpreis wieder drin haben. Gekauft haben wir dann bei Miele-Kowalschik, das hat alles sehr gut geklappt.

Insgesamt sind wir mit dem neuen Energiespar-Trockner sehr zufrieden, ist ja doch irgendwie Luxus.

Verbrauchswerte 2009

Verbrauch2009

Der Gasverbrauch hat sich zum Vorjahr nicht großartig verändert (10,2 Liter im Vergleich zu 10,0 Litern im Vorjahr), wir haben aber auch an den sonstigen Settings das letzte Jahr über nichts geändert. Also keine weitere Wärmedämmung, etc… Berechnet habe ich das wieder wie die Jahre zuvor auch. Der Kubikmeterpreis ist bei uns um ca. 7,5% zum Vorjahr (2008) gesunken, so dass wir eine kleine Rückzahlung von den Stadtwerken bekommen haben.

Der Stromverbrauch hat sich ebenfalls so gut wie nicht verändert und ist um 1,2% gefallen. Der Wasserverbrauch ist hingegen um ca. sechs Prozent gestiegen – vermutlich durch unseren jüngsten Nachwuchs, der 2009 schon gar nicht mehr Wasserscheu war…

Voll Öko, ey – Oder doch nicht?

Nachdem wir ja schon einmal versucht hatten den Stromanbieter zu wechseln, sind wir nun seit dem 1.1.2010 Kunde bei Vattenfall. Ja ok, die stehen jetzt auch nicht unbedingt für Öko nachdem sie sich mit Ihren Atomkraftwerken, z.B. Krümmel in Deutschland und auch Europa einen (eher schlechten) Namen gemacht haben.

Die bieten aber auch einen sehr günstigen Ökostrom Tarif Namens “Vattenfall Easy Natur Privat” bei uns an, der zu 100% aus Wasserkraft kommt. Diese Kombination aus Öko, 12 Monate Preisfixierung, günstig  (18 Cent/kWh, bei 8,50€ Grundpreis im Monat) und einmonatiger Laufzeit/Kündigungsfrist hat uns dann dazu bewegt es noch einmal zu versuchen. Bisher hat alles sehr gut geklappt und wir sind somit seit dem 1.1. ein bisschen Öko.

Für das richtige Öko Gewissen empfehle ich nachwievor u.a. Lichtblick, die mich momentan vor allem mit Ihrem Konzept vom Schwarmstrom und den ZuHauseKraftwerken begeistern. Nur verbrauchen wir momentan nicht mal in unserem Zwei-Familienhaus soviel Energie (45000 kWh) wie Lichtblick gerne mindestens pro Kraftwerk produzieren will… Also doch selber ein Blockheizkraftwerk (am besten mit Holzvergaser) einbauen, so in 10 bis 20 Jahren, wenn die Technik soweit ist und unsere Heizung mal wieder dran ist…

Flexstrom – Nein Danke.

Nachdem wir ja letztes vorletztes Jahr beschlossen hatten den Stromanbieter von den Stadtwerken zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, sind wir damit ziemlich auf die Nase gefallen. Flexstrom wollte von uns eine Vorauszahlung fürs Jahr haben, hat es aber über 9 Monate, bzw. 6 Monate ab eigentlichem Vertragsbeginn nicht geschafft den Vertrag mit den Stadtwerken mit einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartal zu kündigen und somit ist ein gültiger Vertrag nie zustande gekommen. Mehrfache Hinweise auf die Kündigungsfrist von uns verhallten dann auch einfach…

Nach 6 Monaten ohne Lieferung erlauben die AGB dann einen sofortigen Rücktritt, wovon wir dann am 1.7.2009 Gebrauch gemacht hatten und erstaunlicherweise hatten wir kurze Zeit später dann auch unser Geld zurück, natürlich ohne Zinsen! Die Querelen dir zwischenzeitlich mit denen hatten, geschweige mal jemanden Kompetentes bei denen zu sprechen erspare ich hier mal.

Finanzcheck Strom und Versicherung

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Die Zahl der Unternehmen die Strom in verschiedenen Arten anbieten, wie zum Beispiel Ökostrom steigt stetig. Hierbei gibt es regionale und überregionale Anbieter. Die Stromanbieter haben unterschiedliche Paketangebote, die je nach Bedarf und Personenhaushalt erhältlich sind. Dazu können Stromanbieter genau wie Versicherungen miteinander verglichen werden um die beste Leistung zum günstigsten Preis zu erhalten.

Bei Versicherungen ist es ähnlich, verschiedene Unternehmen bieten unterschiedliche Angebote und Leistungen an. Gleichzeitig hat jeder unterschiedliche Anforderungen für den Abschluss einer Versicherung. Hierzu ist es erforderlich einen Versicherungsvergleich anzustellen. Die Höhe der Beiträge bezieht sich auf die Art der Leistung und können stark variieren. Ein Vergleich kann entweder im Internet, oder durch Anforderungen von Informationsmaterial der einzelnen Versicherungen vorgenommen werden.

Es gibt jedoch die Möglichkeit sich über einen unabhängigen Berater informieren zu lassen. Versicherungen und Stromanbieter können ihre Beiträge und Abschläge monatlich, viertel- und halbjährlich, sowie ganzjährig einfordern. Einige Stromanbieter wünschen sogar eine Vorauszahlung.

Verbrauchswerte 2008

Wir haben heute die Jahresabrechnung der Stadtwerke bekommen und können uns freuen: wir bekommen erstmal ordentlich Geld zurück.  Das liegt aber zum Teil auch daran, dass wir im August unsere Abschläge etwas erhöht haben.

Im Vergleich zum  Vorjahr haben wir beim Gas nochmal wieder gespart und einen Verbrauchswert von 10,0 Liter (im Vorjahr 11,7 Liter) für unser Haus. Das macht nochmal eine Einsparung von gut 11 %. Berechnet habe ich das genauso, wie auch im Vorjahr beschrieben. Größte Veränderungen im Haus waren der Umbau der Fußbodenheizung (Einbau einer Systemtrennung, Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 und Fazit), und dass das Haus, bzw. der Anbau deutlich trockener ist.

Der Stromverbrauch ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 5% gefallen, vermutlich da weniger Strom zum Bauen und Trockenheizen verbraucht wurde. (Die Umstellung auf FlexStrom ist wegen einiger Unwägbarkeiten unsererseits und der Vertragslaufzeiten leider noch nicht erfolgt, geplant ist jetzt der 1.4.2009)

Mal sehen wie es mit den Gasverbrauch weiter geht, schließlich steht ja, wenn auch vielleicht noch nicht in diesem Jahr,  die Dämmung der Außenfassade an.

Weiß jemand wie die Heizperiode im Jahr 2008 im Vergleich zu den Vorjahren einzuschätzen ist? War es eher eine milde oder eine kalte Heizperiode?

Dimmbare Energiesparlampen und warmes Licht

20081230_193456So langsam kann man sich ja schon mal mit dem Thema Energiesparlampen als Ersatz für herkömmliche Glühlampen auseinander setzen da ja bald das Verbot von Glühlampen anfängt zu greifen. Im Wohnzimmer haben wir ja Opalglas Deckenleuchten, die insbesondere gedimmt ein sehr warmes angenehmes Licht ausstrahlen. Da hier je eine 100W Birne drin ist, wollte ich diese nun mal ersetzen. Im Baumarkt habe ich mich dann für die dimmbaren Energiesparlampen “ MEGAMAN WL218d Dimmerable (MM46212) 2770K warmwhite mit 18 Watt“ (entspricht ca. 90Watt Glühbirne) zum Preis von ca. 18€ das Stück entschieden. (Ganz schön teuer, aber was tut man nicht alles für die Umwelt und eine niedrigere Stromrechnung).

Die Bezeichnung „Warmwhite“ lies ja beim Einkaufen meine bisherigen Erfahrungen mit dem kalten Licht von Energiesparlampen vergessen machen. Also Birnen gewechselt und tatsächlich, dass mit dem Dimmen klappt ganz passabel. Wenn man vom dunklen hochdimmt, dauert es etwa eine halbe Sekunde bis die Lampe anspringt, aber das ist noch gerade akzeptabel. Jetzt aber zum Fabvergleich20081230_210030 : In voller Helligkeit kann ich nicht wirklich einen Unterschied ausmachen, dimme ich aber herunter habe ich nicht das schöne gelb/rötliche Licht der Glühbirne sondern wieder eine sehr weißes, kaltes Licht. Mein Sohn (knapp 3) hat gleich am nächsten Morgen, ohne dass er von irgendwas wusste, gesagt dass die neuen Lampen aber „doof“ sind! Auf dem Bild mal zum Vergleich gedimmt: vorne die Energiesparlampe und hinten die Glühbirne.

Wir haben jetzt zumindest für eine der beiden Energiesparlampen schon einen neuen Einsatzort gefunden, für unser Wohnzimmer sind diese Lampen immer noch nichts und wir werden uns wohl vor dem 1.9.2009 noch mit einem Satz Glühbirnen eindecken müssen. Oder hat jemand noch einen besseren Vorschlag?

Und nein, wir haben schon lange an anderen Stellen Energiesparlampen im Einsatz, wo es nicht so auf die Farbtemperatur und Dimmbarkeit ankommt (Flur, Abstellraum, etc)…

Sparen

Beim Gaspreis hatten wir schon öfter mal geguckt ob wir nicht durch einen anderen Anbieter hier Geld sparen können. Die lokalen Stadtwerke sind aber erstaunlicherweise die günstigsten Anbieter hier.

Beim Strom hatte ich allerdings bisher noch nicht geguckt. Nach einem Vergleich via verivox könnte ein Einsparpotential von 30% im ersten Jahr (es gibt eine Abschluss-Prämie von 135€) drin sein. Wir verbrauchen für dieses Zweifamilienhaus aktuell ca. 7600kWh. Das Angebot ist ein Festpreis für 7800kWh, eventueller Mehrverbrauch würde dann zu einem relativ hohen kWh Preis (ca 21ct) abgerechnet werden. Das wir mehr als 7800kWh p.A. verbrauchen sehe ich momentan aber nicht. Der Trend geht ja eher dazu Strom zu sparen.

Allerdings ist wird wie bei fast allen günstigeren Anbietern momentan Vorkasse für das gesamte Jahr verlangt. Einerseits kann ich verstehen, dass man so aufwendiges Inkasso sparen kann, andererseits bleibt das Risiko, dass der Anbieter pleite geht und wir dann das Geld abschreiben können und den zu beziehenden Strom noch mal bezahlen müssen.

Alternativ haben wir übrigens auch noch ein Angebot über 100% Ökostrom für minimal weniger als wir bisher zu bezahlen entdeckt!